Kirche Pouch

Evangelischen Kirchengemeinde Pouch

Pouch, Sachsen-Anhalt

Aktuelle Informationen & Termine

Hier finden Sie alle Informationen zur Evangelischen Gemeinde und zu unserer Kirche in Pouch.

Glaube lebt in Gemeinschaft - Kirche lebt vom Mitmachen!

Unsere Kirchentüren stehen Allen offen. Unsere Mitarbeitenden und unsere Pfarrerin nimmt sich Zeit für Gespräche mit Ihnen und Dir. Zu Gottesdiensten und Andachten, zu Musik und Stille, zur Beteiligung am Leben der Gemeinden, in Kirche und CONFUGIUM und zur Mitbestimmung in kirchlichen Gremien sind alle eingeladen und willkommen.

Gemeindebrief

Hier können Sie sich den aktuellen Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Pouch ansehen.

Besuchen

Wenn Sie Interesse daran haben die Kirche Pouch zu besuchen, dann nehmen Sie bitte zuvor telefonischen Kontakt zu Frau Rosel Fleischer (Tel.: 03493-57231) oder Bernd Hänisch (Tel.: 03493-57049) auf. Beide wohnen nahe der Kirche und bei ihnen können Sie sich den Schlüssel zur Kirche abholen.

Taufe – Christ|in werden

Sie wollen Ihr Kind, Ihre Kinder oder sich selbst taufen lassen? Dann ist es uns eine große Freude, den Taufgottesdienst mit Ihnen vorzubereiten und zu feiern. Dann sprechen Sie unsere Pfarrerin an.

Heiraten

Sie möchten sich trauen ihren weiteren Lebensweg zu zweit zu gehen, verbindlich und ganz offiziell mit Gottes Segen? Dann sind sie hier richtig. Bitte nehmen Sie ca. ein Jahr vorab Kontakt zur Pfarrerin auf, um den Termin fest zu vereinbaren.

Konfirmation

Der Konfirmandenunterricht in unserer Region findet in der Kirchengemeinde Krina unter Leitung von Albrecht Henning statt. Eingeladen sind alle Jugendlichen der 7. und 8. Klasse an jedem Donnerstag um 16.00 Uhr im Pfarrhaus von Krina.

Engagement in Kirchengemeinde

Wir suchen immer tatkräftige Unterstützung bei Veranstaltungen und Angeboten.

Wir freuen uns auf eine Rückmeldung unter: mitmachen@kirche-pouch.de

Abschied nehmen

Der Abschied von nahestehenden Menschen ist mit das Schwerste, was man erleben kann. Als Gemeinde sind wir für Sie da. Sie können sich jederzeit an unsere Pfarrerin wenden: Bettina Lampadius-Gaube: 0157-36628610

Patenschein / Dimissioriale

Sie möchten Taufpatin/Taufpate werden oder heiraten in einer anderen Gemeinde. Dann benötigen sie das so genannte „Dimissoriale“/Patenschein. Sie bekommen es kostenlos von uns. Es bestätigt Ihre Kirchenmitgliedschaft und ist die Erlaubnis, an einem anderen Ort die Patenschaft zu übernehmen oder zu heiraten.

Seelsorge

Unsere Pfarrerin kommt gern zu Ihnen. Wenden Sie sich bitte direkt an Pfarrerin Bettina Lampadius-Gaube: 0157-36628610 um eien Termin zu vereinbaren.

Spenden

Danke, dass Sie unsere Arbeit schätzen und uns dabei unterstützen möchten. Wenn Sie einen speziellen Spendenzweck beabsichtigen, lassen Sie ihn uns wissen unter Verwendung. Ihre Spende wird selbstverständlich zu 100% für den von Ihnen vorgegebenen Zweck eingesetzt.
Unser Konto: KD-Bank e.G. Dortmund
IBAN: DE91 3506 0190 1551 7480 10
BIC: GENODED1DKD
Verwendungszweck bitte angeben

Ahnenforschung

Das Gemeindearchiv befindet sich im Gemeindehaus. Es ist nicht öffentlich zugänglich und hat daher keine regelmäßigen Öffnungszeiten. Nach Absprache mit dem Büro ist ein Arbeiten an den Archivalien möglich. Unsere Kirchenbücher beginnen mit dem Jahr1659. Weitere Forschung ist möglich im Magdeburger Landeskirchenarchiv (https://www.landeskirchenarchiv-magdeburg.de/).

Engagement in der Kirchengemeinde Pouch

Viele Möglichkeiten sich zu engagieren

CONFUGIUM mit
Angebot bereichern 

Unterstützung bei Pflege des Friedhofs

Kirche & Pfarrgarten
erhalten & gestalten

Kindergottesdienst anbieten

Backhaus beleben

musikalisch einbringen

Zum Kirchenbau

In unserer Kirche feiern wir Gottesdienste, treffen sich die Kinder zur Kinderkirche, hören Konzerte und Lesungen und öffnen sie zu Stille und Einkehr.

Unsere Kirche steht im alten Ortskern, umgeben von Wiesen und alten Bäumen. Sie ist im Kern eine romanische Anlage mit sehr langem Schiff, eingezogenem Chor mit Triumphbogen und halbkreisförmiger Apsis. Die Mauern wurden aus Feldsteinen errichtet. Ein genaues Datum ihrer Errichtung ist noch nicht bekannt. Allein eine Urkunde aus dem 12. Jahrhundert verweist auf eine bestehende Marienkirche in Pouch. Der Chorraum wird von dem großen vierflügelige spätgotischen Schnitzaltar bestimmt. Erhalten sind auch die hölzerne Renaissancekanzel von 1715 und eine spätgotische Sakramentsnische.

Umfangreiche bauliche Veränderungen aus den 80er Jahren des 19. Jahrhundert, prägen heute das Erscheinungsbild der Kirche außen wie innen. Dazu zählt der hohe quadratische Turm aus Backstein, der 1865 eingeweiht wurde. In ihm hängen drei Glocken, zwei Stahlglocken von 1921 und eine historische Bronzeglocke. Im Inneren wird das Kirchenschiff von einer bemalten Holzbalkendecke mit profilierten Balken überspannt. Den Chorraum dominiert ein Spätmittelalterlicher Flügelaltar. Neuere Kunstwerk der Kirche sind die drei Apsisfenster, gestaltet 2009 und das Chorraumfenster aus dem Jahre 2016 von der Glaskünstlerin Gisela Krell/Wallwitz. Die umfangreiche Renovierungen an allen Teilen der Kirche seit 1991 sind vorerst abgeschlossen. Die Kirche kann gern besucht werden.

Zum Turm und Glockengeläut

Ursprünglich besaß die Kirche keinen angebauten Turm an der Nordseite. In dem kleinen Turm auf dem Dach hingen mindestens zwei Glocken. Aus Aufzeichnungen von Pfarrer Flügel vom 20.10.1918 wissen wir, dass die Älteste von 1448 war. Sie hatte einem Durchmesser von 42 cm und war verziert mit dem Halleschen Stadtwappen. Der Gießer soll auch aus Halle gewesen sein. Kurz nach Aufzug in den Turm 1919 ist sie gesprungen. Über den Verbleib ist nichts bekannt.

Von den historischen Glocken ist uns nur die vom Glockengießer Johann von Lobeda aus dem Jahr 1450 geblieben. Sie hat einen Durchmesser von 86,8 cm und eine Höhe von 75 cm. Ihre Inschrift lautet: 1. Zeile: O rex glorie (Pax Christi) veni cum pace mari in nomine domini amen. 2. Zeile: hylf Gott Johannes von Lobeda machte mich a (Jahreszahl fehlt). Da Johannes von Lobeda um 1500 lebte, wird die Glocke auf 1480 datiert.

Eine weitere Glocke von 1789 mit einem Durchmesser von 117 cm und gegossen von Gottlieb Gustav Becker in Halle/Saale gehörte ebenso zum Geläut. Aus ihrer Inschrift ist zu erfahren, dass sie aus einer Vorgängerglocke des Poucher Geläutes hergestellt wurde und die Neue unter Aufsicht des sächsischen Königs gegossen wurde, um danach dem Turm der Poucher Kirche gewidmet zu werden: „Ex fragmentis veteris companae nova haec sub auspicio Friedrich August Saxonum elector in hanc formen transfusia ac Puchensi turri dicata. MDCCLXXXIX.“

Eine dritte Glocke wurde von Firma Jauck 1885 in Leipzig gegossen. Sie trug die Inschrift: Ehre sei Gott in der Höhe.
Die beiden letztgenannten Glocken mussten von der Gemeinde noch in den letzten Kriegstagen 1018 im Turm zerschlagen und das Material abgegeben werden. Zum Ersatz wurden 1921 zwei neue Stahlglocken aufgehängt mit der Inschrift 1921.

Der Turm selbst wurde 1885 errichtet von ….im neogotischen Stil. In Höhe von 46 Metern trägt der Turm eine Wetterfahne mit den Turmbaudatum von 1885 und 2001.

Die Uhr

In den neu gebauten Turm wurde 1885 eine mechanische Uhr eingebaut. Beide Stahlglocken fungieren im Turm als Uhrschlagglocke. Die Turmuhr hat drei Laufwerke und musste täglich aufgezogen werden. Mit der Turmrestaurierung 2001 konnte das Uhrwerk im Rahmen der Turmsanierung elektrifiziert werden und wird seitdem halbautomatisch gesteuert. Es erhielt im Rahmen der Sanierung noch vier neue Zifferblätter. Die Gesamtkosten beliefen sich auf: 20867,97 DM. Die Sanierung der Uhr wurde von Turmuhrenbau Steffen Höppner aus Pirna fachgerecht durchgeführt.

Zur Orgel

Zum Gottesdienst und zu Konzerten erklingt die restaurierte, 1863 eingebaute und 1880 umgebauten Gerhardt-Orgel (Merseburg). Sie harrt einer grundlegenden Restaurierung, nachdem sie nach vollendeter Innenraumsanierung eingebaut wurden war.

Zum Altar

In der Kirche steht ein kunstvoll ausgeführter, spätgotischer Flügelaltar, der sich dreifach wandeln lässt. Wann der Altar angefertigt wurde und in die Kirche kam, konnte bei den Restaurierungsarbeiten 2009 nicht geklärt werden. Hinweise auf einen Stifter konnten nicht gefunden werden. Die Datierung der Restauratoren schwankt von 1480-1520. In der Literatur wird er häufig mit der Werkstatt Lucas Cranachs in Verbindung gebracht, ein Beweis steht aus. Der Altar zeigt Ähnlichkeiten mit dem der Friedersdorfer Kirche und wird als der Ältere eingeschätzt, da er mehr gotische Stilelemente trägt. Der Flügelaltar ist ein wertvolles Zeugnis spätmittelalterlicher Holzkunst.

Im Mittelschrein steht Maria als Himmelskönigin zwischen Johannes dem Täufer und dem heiligen Wolfgang oder Erasmus. Auf den Flügeln sind je ein männlicher Heiliger abgebildet, vermutlich Bartholomäus und Wolfgang. Bei der ersten Wandlung erscheinen vier qualitativ hochwertige Gemälde von vier weiblichen Heiligen (Apollonia, Katharina, Barbara, Dorothea). Der geschlossene Altar stellt die Verkündigung Mariens dar. Auf den Standflügeln sind zwei weitere männliche Heilige zu sehen. Der Predellaschrein zeigt Anna selbdritt (geschnitzt), die von den gemalten Aposteln Petrus und Paulus flankiert wird.

Der Altar wurde zuletzt 2019 von Diplomrestauratorin Angela Günther und Holzrestaurator Ekkehard Koch gesichert und wieder wandelbar gemacht.

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